Spartathlon 2019

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Re: Spartathlon 2019

Beitrag von nonplusultra » 28.09.2019 10:29

Dietmar nunmehr als bester Deutscher auf Rang 11 gesamt = 10. Mann im Ziel. Glückwunsch, das war ne Hammeraufholjagd von PLatz 121 bei CP 22 (Korinth), nachdem Dietmar noch lange bei seinem Sohn Thore geblieben war, der heute nicht seinen besten Spartathlon-Tag hatte.

Und Irina Masanova als 2. Frau über eine Stunde(!) hinter der Siegerin im Ziel. Rang 3 nach wie vor (CP 60) Natasa Robik.
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Re: Spartathlon 2019

Beitrag von nonplusultra » 28.09.2019 11:27

Frauenpodium nun mit Natasa im Ziel auch komplett - 29:15h.

Aber Sascha Dehling nun als 19. auch drin in 29:23h - damit 16. Mann. Bravo, Sascha!
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Re: Spartathlon 2019

Beitrag von nonplusultra » 28.09.2019 11:38

Wow, Christof Kühner liegt beim vorletzten VP auf Platz 20 und wird in den nächsten 5 Minuten auch finishen: von Platz 239 (CP4) über 210 beim Marathonpunkt und 106 in Korinth dann noch in die Top 20 (17.Mann). Blitzsauber!
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Re: Spartathlon 2019

Beitrag von nonplusultra » 28.09.2019 11:58

Christofs Zeit im Ziel: 29:40h. Er war damit auf den letzten 20 km schneller als alle anderen vor ihm, ausser Radek Brunner, der den Schlussabschnitt in 1:36 und damit sub-5er-Schnitt absolviert hat.
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Re: Spartathlon 2019

Beitrag von nonplusultra » 28.09.2019 13:49

Derzeit 50 Finisher registriert, darunter jetzt auch Jens Werbonat auf 38 und Frank Ewen auf 44.

CP 69 20km vor dem Ziel liegt Katrin Grieger nun auf 77 gesamt und ist damit 12. Frau.
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Re: Spartathlon 2019

Beitrag von nonplusultra » 28.09.2019 15:12

Inzwischen über 70 Leute im Ziel, darunter Achim Knacksterdt als 66. Auch Achim hat sich seit Korinth um mehr als 100 Plätze nach vorn arbeiten können.

Und gerade als 11. Frau drin: Katrin Grieger in ca. 33:09h. Ebenfalls mehr als 100 Positionen nach vorne seit Korinth.

Mit Katrin und Achim haben zwei Spartathlon-Debütanten sicher und relaitv weit vorn gefinisht. Das ist schon stark!
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Re: Spartathlon 2019

Beitrag von nonplusultra » 28.09.2019 20:43

Feierabend in Sparta.

Ein Fazit aus der Sofa-PC-Perspektive: trotz der Terminballung mit der 24h-WM in 4 Wochen in Albi und entsprechend qualitativ kleinen Dellen im Teilnehmerfeld gab es wieder sehr spannenden Ultrasport mit den üblichen Zutaten wie Ausscheiden der frühen Führenden (in diesem Jahr traf es den Japaner Tatsuya Itagaki und Radka Churanova), Positionskämpfe in noch irrelevanten Phasen und interessante Positionsverschiebungen in den relevanten Phasen des Rennens, vorübergehende Schwäche- und Stärkephasen bei einzelnen Athleten.

Und bei anscheinend recht großer Wärme auch viele DNFs, darunter einige im Vorfeld als Podiums-Kandidaten eingeschätzte Leute wie eben Radka Churanova, Stine Rex oder Teija Honkonen (FIN) bei den Frauen und Zach Bitter bei den Männern. Andere wie der ehemalige Sieger Joao Oliveira (POR), die lange Zeit auf Podiumsplätzen laufende Mara Guler oder Leonie Ton, die mitten in ihrer Aufholjagd plötzlich erhebliche Probleme bekam, bissen sich durch und finishten ganz bestimmt weit unter ihren persönlichen Erwartungen. Andere erfahrene Athleten wie Wilma Dierx (NED), Janos Zahoran (HUN) oder Mr. Spartathlon, Hubert Karl, mit seinem 22. Finish (!!!) haben ihre persönliche Strategien offenbar hervorragend umgesetzt.

Mit nur etwas über 50% Finishern (197 von 376 Gestarteten) untermauert der Spartathlon, eine ganz harte Ausdauerprüfung zu sein. Respekt für alle DNFler und Hochachtung für alle Finisher. Unter den deutschen Teilnehmern hätte man vorab eher nicht mit dem Ausscheiden von z.B. Oliver Leu, Ralf Giese, Hilmar Langpeter oder Marika Heinlein, ganz erfahrenen Spartathleten, gerechnet. Mit drei Athleten unter den Top 20 (Dietmar Göbel auf 10, Sascha Dehling auf 16 und Christof Kühner auf 17) haben sich die deutschen Männer trotz der Abwesenheit von aktuellen Nationalteam-Mitgliedern dennoch gut verkauft. Andere Nationen wie Polen, Frankreich, Japan und USA hatten im Endklassement keinen Mann unter den ersten 20. Auch bei den Frauen waren diese Nationen auf den Spitzenplätzen nur spärlich vertreten. Für Katrin Grieger auf Platz 11 als einziger Deutscher im Ziel war es ein prima Debüt und vielleicht ein Fingerzeig, dass sie sich auch mal im 24h-Lauf versuchen sollte.

LäuferInnen aus Ungarn sind beim Spartathlon traditionell stark. Mit dem Doppelsieg bei den Männern und der erfolgreichen Titelverteidigung bei den Frauen gab es dieses Jahr mal einen richtig schönen Festtag für Ungarn. Glückwunsch dazu!
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