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100 km
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mirrg



Anmeldungsdatum: 02.05.2007
Beiträge: 279
53840 Troisdorf

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 08:42    Titel: 100 km Antworten mit Zitat

Habe ich doch gerade einmal auf einen Link der "Ergebnisliste" http://statistik.d-u-v.org/getresultevent.php?event=4886&Language=DE geklickt und staunte doch gewaltig:

Datum: 29.-30.05.2010
Veranstaltung: 38^ 100 km del Passatore, Firenze-Faenza (ITA)
Strecke: 100km
Finisher: 955 (852 M, 103 W)

Ok, Biel hat noch 300 mehr, aber fast 1000 Finisher sind schon enorm, zumal die meisten tatsächlich Italiener sind. Wir erinnern uns: Bei der DM im Herbst letzten Jahres finishten 114 Läuferinnen und Läufer in Bad Neuenahr http://statistik.d-u-v.org/getresultevent.php?event=5084. Auch von der Qualität (Zeiten) kann man vor Neid erstarren, zumal im Juni in Ialien nationale Meisterschaften im 12-Stundenlauf sowie 3 weitere Läufe über 90 km, 100 km und 110 km gelaufen werden.

Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte, dass der 100 km Lauf in Italien so populär und in D so lala ist?

Michael
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maya



Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 197
76228 Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 09:33    Titel: Re: 100 km Antworten mit Zitat

mirrg hat folgendes geschrieben:


Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte,


an einer "schlechten" Analyse. Sorry Michael kann ich nicht gut nachvollziehen, was Du schreibst.

Qualitaet:
Laeufer unter 8 h: in Ahrweiler 8, alles deutsche darunter schon 2 Frauen
in Italien 11, darunter 3 Russen und ein Ukrainer, die erste Frau bei 8:15 oder so.
Gut, die Siegzeit ist besser und insgesamt sehen die schnellen Zeiten besser aus. Aber ein Sommer und Hoos sind in Ahrweiler doch ne Ecke langsamer gewesen als sie "normalerweise" koennten. Manchmal laeufts halt auch nicht.
Einige schnelle 100km Laeufer waren nicht da, weil eine Woche vorher Sparathlon war, das duennt vorne natuerlich auch aus.

Menge
Ahrweiler: der letzte Laeufer nach 12:38h
Italien um 12:38h sind dort 400 Läufer im Ziel die uebrigen 455, als deutlich mehr als die Haelfte, haben Zeit bis weit ueber 17 h!

Mit solchen Zielschlusszeiten trauen sich auch einfach mehr ran. Und dann gibt's entsprechend eben auch noch mehr, die auch mal schneller als 12 oder 13h laufen, die bei nem Zielschluss von 12-13 h gar nicht angetreten waeren ...

Wahrscheinlich ist es einfach ne schoene Veranstaltung und fuer viele eher ein Erlebnis als ein verbissener Wettkampf mit einer Zielschlusszeit, die die schwaecheren Laeufer nicht unter Druck setzt, so das "man's mal versuchen kann"

Also, ich versteh Deine Frage nicht wirklich. Einzige Antwort die ich habe: Es findet sich in D kein Ausrichter, der Lust hat, das Ziel 18h offen zu lassen, weil das ist ja dann auch kein "Sport" mehr. Dass auch die Elite irgendwann aus dem Volkssport waechst, wird dabei vergessen....

Gruss
Maya
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FrauWerwolf



Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 2381
67273 Weisenheim am Berg

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

nur mal so am Rande - "das Ding" hat 1.300 Höhenmeter http://statistik.d-u-v.org/eventdetail.php?event=4886

Auf der Strecke hat vor ein paar Jahren auch schon mal die WM stattgefunden. DIE Ergebnisse müsste man dann wohl zum Vergleich hinzuziehen.

Gruß

Gabi
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mirrg



Anmeldungsdatum: 02.05.2007
Beiträge: 279
53840 Troisdorf

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 11:10    Titel: Re: 100 km Antworten mit Zitat

maya hat folgendes geschrieben:
...
an einer "schlechten" Analyse. ...

Wahrscheinlich ist es einfach ne schoene Veranstaltung und fuer viele eher ein Erlebnis als ein verbissener Wettkampf mit einer Zielschlusszeit, die die schwaecheren Laeufer nicht unter Druck setzt, so das "man's mal versuchen kann"
...
Einzige Antwort die ich habe: Es findet sich in D kein Ausrichter, der Lust hat, das Ziel 18h offen zu lassen ....

Gruss
Maya


Analysieren wollte ich die Unterschiede gar nicht, das ist immer schwer, da viele Punkte eine Rolle spielen:
18 Stunden statt 12 Stunden Zeitlimit; Punkt-zu-Punkt-Strecke statt Rundendrehen, Start 15 Uhr statt frühmorgens, ...

Nur zur Info (habe gerade doch noch einmal etwas recherchiert:
Berlin Kienbaum 2010: 40 Finisher, davon 4 Frauen
Leipzig 2009: 108 Finisher, davon 14 Frauen

Es sind eher allgemeine Fragen:
Ist der 100km-Lauf in Italien so etwas wie ein Volkssport?
Liegen niedrige Teilnehmerzahlen eher am Veranstalter oder an den Läufern?

Michael
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markusm



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 608
Eagle, CO, USA

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Meine ganz auf die schnelle Analyse:
Die 100 km beim del Passatore, Firenze-Faenza, ein Punkt zu Punkt Lauf sind einfach interessanter als ein 5 oder 10 km Kurs, der 20 oder 10 mal zu laufen ist.

Ich denke das die Idee einen perfekten Rundrundkurs mit optimaler Versorgung und 100% genau vermessener Strecke, eine tolle Sache Ende in den 80er, Anfang 90er Jahre war. Dann wurde irgendwann der Anschluss verpasst. Laeufer und ihre Beduerfnisse anderten sich. Die 100km Laeufe kaum.

Leider wurde der 100km Lauf in Marburg ( ein grosser Rundkurs) mit ueberzogener Kritik kaputt gemacht. Ich war beim ersten und dritten Mal da und waere Lauf auch wahrscheinlich fast jedes Jahr gelaufen. Von den Runden Hundertern hatte ich eigendlich genug.

Markus
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markusm



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 608
Eagle, CO, USA

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu kommt das Ende der 80er Jahre der Triathlon Boom startete. Eine Sportart die deutlich "sexier" war als der Langlauf Sport. Das hat dem Ultralauf sicher einige sehr gute Talente gekostet.

Meines Wissens gab es nie eine Marktuntersuchung von der DUV ueber die Beweggruende warum jemand 100km laeuft oder nicht laeuft. Und warum sich diese vielleicht auch geaendert haben. Vielleicht sollte sowas mal gemacht werden. Heutzutage ist das ja mit dem Internet recht billig.

Ich habe auch noch eine Diskussion mit einem 100km Laufveranstalter in Erinnerung, der sagte das es ohnehin schon schwierig sei Helfer fuer 13 Stunden zufinden.

Es sind sicher total unterschiedliche Loesungen moeglich.
Eine davon: Der Comrades, altester Ultralauf der Welt, zelibriert seine harte 12h Schlusszeit und ist vielleicht gerade deswegen auch so ein Erfolg in Suedafrika. Der Kurs ist huegelig, von A nach B oder von B nach A und hat jedes Jahr eine etwas andere Streckenlaenge.

Eine andere Moeglichkeit waere ein 100km Rundkurs mit 24 Stunden Schlusszeit, wie Unna oder Marburg mit Events in den unterschiedlichen Orten in der Nacht. Das wuerde sicher auch mehr Helfer mobilisieren.

Zumindest im Nachhinein war das 10km Rundkurs Konzept ein Flop und die ganze Leistungslaeufer versus Erlebnislaeufer Debatte ein Quotenkiller.

Warum mussen es denn genau 100km sein?
Ist es wirklich so wichtig, das der Kurs exakt vermessen ist?
Warum gibt es nun in Deutschland private 100 Meilenlaeufe die fast genauso viele Starter haben wie mancher offizieller 100km Lauf?
Warum kann ein Ultralauf nicht von A nach B gehen auf einem Kurs der geographisch Sinn macht?


Schon allein fuer die Presse waere das Interessanter. Was sind schon 100km genau? Aber von Stadt A nach Stadt B ist deutlich besser nachvollziehbar fuer einen Nichtlaeufer.

Hier in den USA mit langer Stadtmarathon Geschichte, laeuft fast niemand Ultras auf der Strasse. Das hat sicher auch mit der Geographie des Landes zu tun, aber keinesfalls mit der Buerokratie. Denn ein Traillauf hat hier meist extreme Auflagen zu erfuellen, oft gekoppelt mit maximalen Starterkontigenten.

Aber egal, das ist nur meine Meinung. Letzlich zaehlt nur eins: Die Entscheidung des einzelnen Laeufers wo und warum er laufen will und was er bereit ist dafuer zu zahlen. Oder oekonomisch ausgedrueckt: Der Markt entscheidet.
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MaRu



Anmeldungsdatum: 22.10.2007
Beiträge: 159
76707 Hambrücken

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Sich über die Popularität des 100km Laufes Gedanken zu machen,
ist so verkehrt nicht.

Vielleicht sollte man mal den Bieler Lauf im Jubiläumsjahr 2008 betrachten.
2.348 ZieleinläuferInnen

davon 1.413 aus Deutschland.

D.h. das Potential ist da. Esliegt sicherlich bei 1.500 bis 2.000 im Lande - oder sogar knapp darüber.

Was wird 2010 auf der 100km Distanz in Deutschland angeboten:

Kienbaum (20.3.)
Ulm (2.-3.7.)
ThüringenUltra (3.7.)
Chiemgau (31.7.-1.8.)
Leipzig (14.8.)
Röntgenlauf (31.10.)

So schön es ist, dass man nun 6 Läufe im Lande hat, so schade ist es, dass 2 davon am selben Wochenende stattfinden.
Aber das ist ein anderes Thema.
Der Chiemgau 100er ist nicht für jeden etwas;
Der Röntgen 100er ist sicherlich nicht im Bewußtsein.
Kienbaum ist für viele weit weg und im Winter - Leipzig im Sommer / Urlaubszeit.

Aus sportlicher Sicht ist ein Rundenlauf hochwertig, aber er wird keine Massen anziehen. Man sieht, dass der Passatore trotz Höhenmeter dies kann.
Und auch Biel.
In Deutschland kann man beobachten, dass die Rundenläufe Leipzig und Kienbaum recht dürftig in den Zahlen aussehen.

Deutsche ZieleinläuferInnen in den letzten 12 Monaten in bei deutschen 100er plus Biel
Biel 2009 681 (für 2010 sind derzeit 712 aus Deutschland angemeldet)
Thüringen 2009 163
Ulm 2009 191
Chiemgau 2009 56
Leipzig 2009 98
Deutsche Meisterschaften 2009 114
Kienbaum 2010 39

Macht zusammen 1.342 - also zusammen weniger als Biel im Jahr zuvor.
Sicherlich hat das Biel Boom/Jubiläumsjahr die "seltenen-100km" Läufer erstmal für das eine oder andere Jahr befriedigt und die TN-Zahlen pendeln sich irgendwann ein. Die Zahl ansich ist im Verhältnis zu den Gesamt-Utraläufern garnicht so klein. Hinzu kommen noch Zieleinläufer bei diversen anderen Veranstaltungen.

Ich glaube, dass man beim Ultra auf über 1.000 Teilnehmer kommt, wenn man "Kult-Status" hat.
So wie Biel, so wie beim Rennsteig, so wie in guten Jahren in Davos. In Davos bringt man m.E. durch die Vielzahl der alternativen Strecken die Königsdistanz wie bei manch einem Marathon so langsam ins Abseits-das nagt am Kultstatus.
Oder wie in Italien beim Passatore. Die großzügige Zielschlußzeit spielt auch eine Rolle. Der UTMB hat durch geschicktes Marketing sich diesen Kultstatus ruckizucki erworben - so wie der Comrades über die Tradition.
So einen Kultstatus hat mittlerweile ebenso Rodgau beim 50iger - trotz oder genau wg. der Jahreszeit und trotz "öder" Runden.
Thüringen und Ulm könnten dies bei Durchhaltewillen auch schaffen.

Es gibt den harten Kern von Ultraläufern und diejenigen, die 1 bis 2 Ultraläufe im Jahr bestreiten.
Die zweite Gruppe macht den Löwenanteil aus. Dort ist der 100er durchaus im Bewußtsein (siehe Biel 2008), aber ihm fehlt mittlerweile das Alleinstellungsmerkmal, die Königsdisziplin zu sein. Und so verteilen sich die Läufer über die Jahre auf diverse Strecken.
Markus hat das m.E. richtig geschrieben. Die Bedürfnisse der Läufer ändern sich - auch von den Läufern mit hohem Leistungspotential.

Ciao

Martin

P.S.
Was beim Passatore auch auffällt:
51 Italiener in der MHK; 9 in der WHK -
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markusm



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 608
Eagle, CO, USA

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Martin, fuer die schnelle und genau Marktanalyse.

Markus
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mirrg



Anmeldungsdatum: 02.05.2007
Beiträge: 279
53840 Troisdorf

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Interessante Aspekte nennt ihr da. Danke! Ich war mir nicht sicher, ob es in Deutschland - betriebswirtschaftlich gesprochen - ein Problem beim Angebot oder der Nachfrage gibt. Offensichtlich gibt es sowohl Organisatoren als auch Läuferinnen und Läufer. Manchmal scheint es vielleicht eher an den Rahmenbedingungen liegen: Genehmigungen, Helfer, Sponsoren/Preis.

An Ulm und Fröttstädt hatte ich eigentlich gar nicht gedacht, aber vielleicht entwickeln sich ja hier Kultläufe - ich würde es den Veranstaltern wünschen.

Auch ich persönlich ziehe ein paar Hügel auf einer großen Runde einer schnellen Zeit im Karussel vor. Aber eine neue Bestzeit auf 100km oder sogar der Titel des Altersklassenmannschaftsmeisters ist doch auch nicht schlecht oder? Im nächsten Jahr soll es ja wieder eine DM geben. Mal sehen. Vielleicht eine mit 500 Teilnehmern?

Michael
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entreotto



Anmeldungsdatum: 21.07.2008
Beiträge: 224
65527 Niedernhausen

BeitragVerfasst am: 01.06.2010 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht trauen sich die Marburger mal wieder an einen 100km Lauf.
Langes Zeitlimit wie damals und das Verlaufen kann man vielleicht jetzt besser in den Griff bekommen. Exclamation Question Idea

In Unna scheint aber entgültig das Lauf-Feuer verschwunden zu sein. Shocked
2003 und 2004 gab es noch einen recht guten Marathon dort, gut organisiert und der mir gut gefallen hat. Er wurde im Markt eher als Staffelmarathon platziert.


"Only time will tell us if its meant to be"
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Krabbelkäfer



Anmeldungsdatum: 23.09.2008
Beiträge: 39
35037 Marburg

BeitragVerfasst am: 02.06.2010 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee schlummert tatsächlich noch im geheimen, zumindest bei mir.
Doch die "alte Mannschaft" ist noch zu gebrannt von den Problemen damals.
Schließlich will man ja nicht auf Teufel komm raus einen Lauf durchziehen, sondern die Läufer sollen zufrieden sein.

Mal schauen.
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diadachuva



Anmeldungsdatum: 19.12.2005
Beiträge: 36
73728 Esslingen

BeitragVerfasst am: 02.06.2010 09:43    Titel: Sehr wichtige Diskussion! Antworten mit Zitat

Das ist wirklich eine sehr interessante Diskussion - ich war auch erstaunt, als ich die hohe Zahl der Finisher beim Passatore las.

Und mir als langsame Läuferin sind natürlich großzügige Zielschlusszeiten enorm wichtig - ich würde mit meiner Bestzeit von 12:50 z.B. niemals in Leipzig oder Kienbaum antreten! Dabei ist die Strecke in Leipzig schön, über 50 km habe ich sie ja schon einmal getestet - und wenn da 18 Stunden Zeit wären, würde ich mich auch trauen, obwohl es dann 10 Runden sind.
Aber natürlich kann ich auch die OrganisatorInnen verstehen, das ist ja schon ein erheblicher Mehraufwand.

Aber ein paar mehr 100er mit langer Zielschlusszeit und nicht zu heftigem Streckenprofil in Deutschland wären schon toll - hier gibts ja eigentlich derzeit nur Ulm, oder? Fröttstädt und Hollenlauf (und dieses Jahr Röntgenlauf) sind sicher auch toll, aber das traue ich mir wegen der Höhenmeter nicht zu.

Viele Grüsse
Marion
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FrauWerwolf



Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 2381
67273 Weisenheim am Berg

BeitragVerfasst am: 02.06.2010 11:07    Titel: Re: Sehr wichtige Diskussion! Antworten mit Zitat

diadachuva hat folgendes geschrieben:

Aber ein paar mehr 100er mit langer Zielschlusszeit und nicht zu heftigem Streckenprofil in Deutschland wären schon toll - hier gibts ja eigentlich derzeit nur Ulm, oder? Fröttstädt und Hollenlauf (und dieses Jahr Röntgenlauf) sind sicher auch toll, aber das traue ich mir wegen der Höhenmeter nicht zu.



hallo Marion,

Ulm hat m.E. auch "ein paar" Höhenmeter - im DUV-Terminkalender stehen zwar nur 400, aber ich meine mich erinnern zu können, daß in den Berichten 2009 ganz schön "gejammert" wurde. Vielleicht kann da ja mal noch jemand was zu sagen, der/die mitgelaufen ist?

2009 hat übrigens Harald Heyde beim Waldhessenlauf mal ein Experiment gewagt und einen 100 km-Lauf auf einer 1.145 m langen Runde durchgeführt. Zielschluß: 18 Stunden (nämlich die Zeiten der parallel stattfindenden Läufe über 12 h und 6 h addiert). Die Strecke in Rotenburg ist fast flach (nur eine kleine Rampe führt zum Schloßpltz hoch), 17 Finisher weist die Liste aus, wie viele damals gestartet sind, weiß ich nicht mehr so genau. Wer vorher aufhörte, kam mit in die 12 h-Wertung, da gleichzeitig gestartet wurde.

Gruiß

Gabi
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entreotto



Anmeldungsdatum: 21.07.2008
Beiträge: 224
65527 Niedernhausen

BeitragVerfasst am: 02.06.2010 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann dem Thread-Initiator erzählen, dass ich 1999 in Troisdorf,Spich den 100 km Lauf in 11:21h gefinisht habe. Die Belgischen Soldaten waren am Verpflegungsstand.
Warum gibt es denn diesen Lauf nicht mehr ??

Und zu dem alten Marburg 100km Lauf fällt mir als Teilnehmer nur das Problem des Verlaufens noch ein. Da gab es nachher fast sogar Schlägereien bei der Siegerehrung.

Die 100km Läufe konnte ich leider noch nie am Fliessband laufen.
So etwas wird immer was Besonderes für mich bleiben.
Für alle potentielle 100km Veranstalter:


"Anything is possible, but you have to believe and you have to fight. "

Lance Armstrong
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entreotto



Anmeldungsdatum: 21.07.2008
Beiträge: 224
65527 Niedernhausen

BeitragVerfasst am: 02.06.2010 12:19    Titel: Re: Sehr wichtige Diskussion! Antworten mit Zitat

FrauWerwolf hat folgendes geschrieben:
2009 hat übrigens Harald Heyde beim Waldhessenlauf mal ein Experiment gewagt und einen 100 km-Lauf auf einer 1.145 m langen Runde durchgeführt. Zielschluß: 18 Stunden (nämlich die Zeiten der parallel stattfindenden Läufe über 12 h und 6 h addiert). Die Strecke in Rotenburg ist fast flach (nur eine kleine Rampe führt zum Schloßpltz hoch), 17 Finisher weist die Liste aus, wie viele damals gestartet sind, weiß ich nicht mehr so genau. Wer vorher aufhörte, kam mit in die 12 h-Wertung, da gleichzeitig gestartet wurde.


Nachdem Sri Chinmoy in den 80igern für seine Läufe grosse Runden verboten hatte, hat das Chinmoy Marathon Team sämtliche Läufe auf kleine Runden umgestellt. Etablierte Veranstaltungen wie z.B der Aarau Marathon (ehemals der schnellste Marathon in der Schweiz) verschwanden

Harald Heyde orientiert sich an den Chinmoy Läufen aber der Markt für dieses Profil wird schon von den ChinmoyLäufen bedient;
das wäre jedenfalls meine Vermutung für die geringe Beteiligung

Ansonsten stimme ich in diesem Thread der Meinung zu, dass der Triathlon grosse teile der Potentiellen 100km Läufer abgrast.
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