| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
simoneO
Anmeldungsdatum: 22.10.2007 Beiträge: 46 7327 Apeldoorn
|
|
| Nach oben |
|
 |
50Miles2Davis

Anmeldungsdatum: 05.12.2005 Beiträge: 556
|
Verfasst am: 28.07.2010 15:21 Titel: |
|
|
Unter http://www.run-of-hope.de/ gibt es Infos zu Marcel Meyers Projekt "Run of Hope". Sardinien war "nur" ein Probelauf für das eigentliche Projekt. _________________ Gerne drücke ich ein Auge zu,
manchmal auch zwei ! |
|
| Nach oben |
|
 |
markusm

Anmeldungsdatum: 07.12.2005 Beiträge: 608 Eagle, CO, USA
|
Verfasst am: 28.07.2010 20:36 Titel: |
|
|
Danke Simone fuer den link:
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/schozach-bottwar/sonstige;art1909,1834329
| Zitat: | | Begleitet von einem Freund und seinem Vater, ebenfalls Physiotherapeut, machte sich Meyer an seinen einsamen Lauf. Den größten Teil des Tages war er komplett allein unterwegs. Langweilig wurde ihm trotzdem nicht. "Man ist so im Moment drin. Alles andere, was einen in Deutschland so nebenher im Kopf rumgeht, fällt langsam weg, man wird richtig leicht", hat er festgestellt. Es gab noch andere Details, die ihn überraschten. Die Pässe an der Westküste zum Beispiel, die beim Herunterlaufen zur echten Hürde wurden. Die Schmerzen, die nicht nur während des Laufens auftraten, sondern bis tief in die Nacht Probleme verursachten. Um die Mittagszeit war er immer schon so fertig, dass er sich nicht vorstellen konnte, nur noch einen weiteren Meter zu bewältigen. "Aber dann hab ich 30 Minuten geschlafen, eine Kleinigkeit gegessen, mich massieren lassen und weiter ging"s." |
1000km in 12 Tagen sind auf meinem Taschenrechner 83,33km pro Tag. Nicht schlecht dafuer das Marcel oft alleine unterwegs war.
Fuer mich gilt noch immer das Solo Laufleistungen mit einem Rennen unter Aufsicht bestaetigt werden muessen. Alles andere ist total unglaubwuerdig.
Marcel kann ja mal an einem 6 Tagelauf teilnehmen. 500km sollten es aber dann schon werden.
Markus |
|
| Nach oben |
|
 |
markusm

Anmeldungsdatum: 07.12.2005 Beiträge: 608 Eagle, CO, USA
|
Verfasst am: 28.07.2010 20:47 Titel: |
|
|
Vor dem Lauf waren es 1200km in 10Tage = 120km am Tag, wie man im Radio interview hoeren kann.
http://www.run-of-hope.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1&Itemid=14&lang=en
Auf der Website sind zwar 10 Etappen a 120km aufgelistet aber kein Report ueber das tatsachlich gelaufene.
Und dann wundere ich mich noch warum oder wie Marcel es anstellt, das es jeden Tag exakt 120km sind. Ingo Schulze hat das nie hingekriegt. Und er ist sicher der erfahrenste aller Ultraetappenlauf Veranstalter.
Ich denke hier schippert es mal wieder gewaltig.
Markus |
|
| Nach oben |
|
 |
Alois
Anmeldungsdatum: 01.11.2007 Beiträge: 25 85354 Weihnstephan
|
Verfasst am: 28.07.2010 22:01 Titel: |
|
|
Markus,
warum sagst Du nicht einfach: sorry, ich habe mich getäuscht, astatt derart hier herum zu eiern.
Alois |
|
| Nach oben |
|
 |
simoneO
Anmeldungsdatum: 22.10.2007 Beiträge: 46 7327 Apeldoorn
|
Verfasst am: 29.07.2010 08:47 Titel: |
|
|
Hallo Markus,
Ich habe in dem Vorbericht nichts davon gelesen, dass Marcel das macht, um eine Leistung für das Gueness-Buch, oder für eine Ergebnisliste zu erzielen. insofern muss er sich auch keinen Wettkampfrichtlinien unterwerfen. Im übrigen kann man sich dann genauso gut fragen, weshalb so viele Ultras an Landschaftsläufen und so wenige an 100 km-Läufen mit kurzen gut überschaubaren (von Funktionären überwachten) Runden teilnehmen.
Ich würde weder Marcel noch den Landschaftsläufern unterstellen, daß sie das machen, um zu betrügen.
etwas anderes gibt mir aber viel mehr zu denken:
Hier versucht ein talentierter Läufer seine Ausdauerfähigkeit dafür zu nutzen, um Spendengelder für einen wohltätigen Zweck zu sammeln. Ich glaube jeder kann sich denken, dass Sponsoren und Spender nicht Schlange stehen um mit Geld um sich zu werfen, sondern zunächst mal recherchieren, ob es sich um eine seriöse Angelegenheit handelt. Wenn man nun googelt und die Begriffe Marcel Meyer, Sardinien eingibt, dann erscheint bei mir gleich an erster Stelle ein Link zu einem Forum eines Vereins, der sich als weltweit größte Organisation für Ultra-Läufer auf die Fahne schreibt. Dort stellen dann sogenannte Experten den Läufer Monate vorher öffentlich und namentlich in die Troll/Scharlatan-Ecke.
Ich glaube kaum, das so etwas die Spendenfreudigkeit fördert.
Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass hier einige ein öffentliches Forum mit einem Computer-Spiel verwechseln, wo es darum geht, Andere platt zu machen , um den eigenen Punkte-Stand zu verbessern. Ich glaube, viele sind sich nicht bewusst, was es für Folgen haben kann, reale Personen, die nicht an der Diskussion teilnehmen und meist gar nicht wissen, dass über sie diskutiert wird, öffentlich an den Pranger zu stellen.
Simone |
|
| Nach oben |
|
 |
markusm

Anmeldungsdatum: 07.12.2005 Beiträge: 608 Eagle, CO, USA
|
Verfasst am: 29.07.2010 16:27 Titel: |
|
|
Liebe SimoneO
Im Gegensatz zu Alois oder Dir bin ich eine realle Person mit fast 25 Jahre Ultralauf Erfahrung. Wie die meisten anderen Ultralaeufer habe ich meine Leistungen ehrlich erlaufen. Wenn dann jemand daher kommt und behaupt er hat dies und das gemacht und das auch noch in Radio und Fernsehinterviews zum Besten gibt und diese Person anscheinen noch nie an einem anderen Lauf teilgenommen hat, dann darf das Anlass zum Zweifeln geben.
Wer Oeffendlichkeit will, muss auch Oeffendlichkeit aushalten koennen. Ich habe Marcel Meyer eine email geschrieben und um Aufklaerung bebeten. Eine Antwort steht noch aus.
Ich persoenlich nutzte das DUV Forum zum Meinungsaustausch uebers Ultralaufen. Ich denke dazu wurde das Forum von der DUV geschaffen.
Das Problem mit all den Mehrtageslauf Leistungen von diesen Schippern & CO ist, das der Otto Normalbuerger garnicht weiss, ob die Leistung gut oder schlecht oder schlichtweg unglaubhaft ist.
Wenn ich morgen in der Zeitung behaupten wuerde ich haette eine 9.0 sec ueber 100 Meter gelaufen, wuerde mir das niemand glauben. Hoechstwahrscheinlich wuerde es noch nicht mal gedruckt warden. Beim Ultralauf ist das aber moeglich, da selbst viele Ultralaeufer ueberhaupt nicht wissen was bei Mehrtageslaeufen moeglich oder unmoeglich ist.
Mit freundlichen Gruessen aus den Bergen
Markus |
|
| Nach oben |
|
 |
markusm

Anmeldungsdatum: 07.12.2005 Beiträge: 608 Eagle, CO, USA
|
Verfasst am: 29.07.2010 17:00 Titel: Hier zwei Beispiele von nachvollziehbaren Sololauf Projekten |
|
|
Hier zwei Beispiele von nachvollziehbaren Sololauf Projekten:
Helmut Schieke lief 1971 von Los Angeles nach New York in 59.5 Tagen. Damals ein neuer Rekord.
http://www.seejohnrun.com/Trans_USA_Ultra.htm
Ob er zwischendurch ins Auto gestiegen ist und ein paar km gefahren ist, weiss niemand ausser seiner Frau die Helmut betreut hat. Aber ich glaube das Helmut jeden Meter gelaufen ist. Warum? Helmut ist 1992 nochmals im Wettkampf durch die USA gelaufen und kurz davor war er Europa Meister im 24h Lauf. 2001 lief er dann durch Australien. Dort konnte ich selber von seiner mental Staerke und seinen gleichmaessigen Laufstil lernen.
Ein aktuelleres positives Beispiel fuer einen nachvollziehbaren Sololauf ist Jürgen Mennel. Er hat sich vorgenommen in 31 Tagen nach Athen zulaufen. Jürgen war ein sehr guter 100km von 1988-95 leicht nachzusehen auf der Statistikseite der DUV: http://statistik.d-u-v.org/getresultperson.php?runner=1634
Ich kenne Jürgen nicht persoenlich, aber aufgrund der Vorleistungen kann ich mir vorstellen das er nach Athen laufen kann. Ein Beweis ist das natuerlich nicht. Jeder kann schliesslich ins Auto steigen wenn es keiner sieht.
Ein Solo Lauf wird immer nur dann von der Laufgemeinschaft voll anerkannt, wenn der oder die vor oder nachher nachvollziehbare Leistungen in Wettkaempfen gebracht haben.
Markus |
|
| Nach oben |
|
 |
ilona
Anmeldungsdatum: 23.08.2009 Beiträge: 6 94086 Bad griesheim
|
Verfasst am: 30.07.2010 13:25 Titel: |
|
|
| markusm hat folgendes geschrieben: | Liebe SimoneO
Im Gegensatz zu Alois oder Dir bin ich eine realle Person ....
|
Hallo Markus,
nur zur Info: Es soll Personen geben, die real sind, gerade aus laufen können und nicht in der DUV-Statistik erscheinen und über die sich nichts ergoogeln lässt. 90 % von meinem bekanntenkreis gehören zu diesem Personenkreis.
Wenn du dir die Bestenlisten über 100 km und 24-h-Lauf der letzten Jahre anschaust, dann erscheinen dort auf den vorderen Plätzen viele Leistungen von Leuten, die der Ultra-Szene nicht bekannt waren und gleich beim ersten oder zweiten Rennen „voll zugeschlagen“ haben.
Ich war als Jugendliche in der nationalen Langlauf-Fördergruppe, habe aber den Durchbruch bei weitem nicht geschafft kann aber heute im Ultra-Lauf relativ gute Trainingszeiten erzielen (Wettkampfambitionen habe ich nicht).
Ich kenne Marcel Meyer nicht, aber wenn er tatsächlich in Isabel Baumanns Laufgruppe war, muss er talentiert sein und in jungen Jahren Zeiten deutlich unter 15 Minuten gelaufen sein, oder auf einer anderen Strecke eine vergleichbare Zeit erzielt haben.
Natürlich ist das keine Garantie für einen 1200 km-Lauf und so wie ich den Beitrag gelesen habe, war sich Marcel seiner Sache auch nicht sicher, sondern hat es als Herausforderung angenommen. Aufgrund der Ausdauerfähigkeit solcher Leute ist aber eine derartige Leistung gewiß nicht unmöglich.
Ilona |
|
| Nach oben |
|
 |
markusm

Anmeldungsdatum: 07.12.2005 Beiträge: 608 Eagle, CO, USA
|
Verfasst am: 30.07.2010 15:34 Titel: |
|
|
Ilona,
Ich bitte vielmals um Entschuldigung Dich in meiner Trollliste vergessen zu haben. Den Nachnahmen Labeniski gibt es in Deutschland und den Rest der Welt gar nicht. Aber ich nehme an Du hast eine plausible Erklaerung dafuer.
Bitte nutzte das Forum des www.vfum.de fuer Deine weiteren wertvollen Kommentare.
Vielen Dank
Markus |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
|